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auf http://offene-bibel.de mit der Studienfassung der Offenen Bibel erstellte und dort ursprünglich veröffentlichte Texte von Norbert Göttig in einfacher Sprache

Die Offene Bibel gehörte damals zu den 5 besten im Zedlerpreis von Wikipedia in der
Kategorie III: Externes Wissensprojekt des Jahres nominierten Projekten.


         http://blog.wikimedia.de/2012/05/31/zedler-preis-2012-17-artikel-und-projekte-sind-nominiert/

 
        http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Zedler-Preis/Vorschl           %C3%A4ge_2011#Kategorie_III:_Externes_Wissensprojekt_des_Jahres
 (der Eintrag ist dort in der Vorschlagsliste zu finden unter 19.)


(Prolog)
1 Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde, 2 die Erde war eine gähnende Leere, Finsternis lag auf dem Antlitz der Tiefe und der Geist Gottes wehte auf der Weite des Wassers.

(Evolutionssprung 1)

3 Schließlich sagte unser Gott: „Es soll Licht werden!“ Und es wurde Licht. 4 Also sah Gott die hohe Qualität des Lichtes. Daraufhin trennte Gott das Licht von der Dunkelheit ab. 5 Das Licht nannte Gott: „Tag!“ Zur Dunkelheit sagte er: „Nacht!“ So wurde aus Abend und Morgen der erste Tag.

(Evolutionssprung 2)

6 Da sprach unser Gott: „Es soll entstehen ein Zwischenraum mitten im Wasser! Er soll das eine Wasser von dem anderen Wasser abtrennen!“ 7 Also machte Gott die Erdatmosphäre. Dazu trennte er das Wasser unterhalb des Zwischenraums von dem Wasserring oberhalb der Erdatmosphäre ab. Genauso passierte es. 8 Hierauf nannte Gott den Zwischenraum: „Himmel!“ Es wurde Abend und es wurde Morgen: Ein zweiter Tag.

(Evolutionssprung 3)
9 Da sagte unser Gott: „Das Wasser unterhalb der Erdatmosphäre soll sich an einem Ort sammeln! So soll trockenes Land zum Vorschein kommen!“ Genauso passierte es. 10 Folglich nannte Gott das trockene Land: „Erde!“ Zur Ansammlung des Wassers sagte er: „Meer!“ Und Gott sah darin die hohe Qualität. 11 Da sprach unser Gott: „Die Erde soll frisches Gras, samentragende Grünpflanzen und Obstbäume hervorsprießen lassen! Alle sollen auf ihre Art Früchte tragen! In ihnen soll sich neuer Samen für die Erde bilden!“ Genauso passierte es. 12 Bald brachte die Erde frisches Gras, samentragende Grünpflanzen und Obstbäume hervor. Sie alle trugen auf ihre Art Früchte voller Samen. Und Gott sah darin die hohe Qualität. 13 Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der dritte Tag.

(Evolutionssprung 4)
14 Da sagte unser Gott: „Es sollen Lichter am Himmel entstehen! Sie sollen den Tag von der Nacht unterscheiden helfen und als Zeichen für Jahreszeiten, Tage und Jahre dienen! 15 Gleichzeitig sollen sie als Lichter am Himmel über dem Land leuchten!“ Genauso passierte es. 16 Zunächst machte Gott die beiden großen Lichter: Ein größeres Licht als König des Tages, ein kleineres Licht als Königin der Nacht und die Sterne. 17 Dann befestigte Gott sie alle an das Himmelsgewölbe. Dadurch konnten sie über dem Land leuchten 18 und am Tag und in der Nacht regieren. Auch trennten sie das Licht von der Dunkelheit ab. Und Gott sah darin die hohe Qualität. 19 Es wurde Abend und es wurde Morgen: Ein vierter Tag.

(Evolutionssprung 5)
20 Da sprach unser Gott: „Im Wasser sollen sich Schwärme lebendiger Wesen tummeln! Geflügelte Tiere sollen über der Erde am unteren Rand der Erdatmosphäre fliegen!“ 21 Also erschuf Gott große Meerestiere und andere Lebewesen als Schwärme im Wasser nach ihrer Art und allerlei fliegende Tiere nach ihrer Art. Und Gott sah darin die hohe Qualität. 22 Dann segnete Gott sie mit folgenden Worten: „Pflanzt euch fort und werdet zahlreich! Bevölkert das Wasser in den Meeren! Die Vögel aber sollen sich auf der Erde vermehren!“ 23 Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der fünfte Tag.

(Evolutionssprung 6)
24 Da sagte unser Gott: „Die Erde soll lebendige Wesen jeglicher Art hervorbringen – Nutztiere, kriechende Tiere und wilde Tiere, jedes nach seiner Art!“ Genauso passierte es. 25 Gott machte die wilden Tiere der Erde in ihrer Art, dazu die Nutztiere nach der jeweiligen Art und auf dem Boden kriechende Tiere jeglicher Art. Und Gott sah darin die hohe Qualität. 26 Schließlich sprach unser Gott: „Wir wollen einen Erdenmenschen nach unserem Vorbild und uns ähnlich gestaltet machen. Dadurch sollen sie über die Fische im Meer, die Vögel des Himmels und die Landtiere auf der ganzen Erde herrschen und über alle auf dem Boden kriechenden Tiere.“ 27 Und so machte Gott den Erdenmenschen nach seinem Vorbild. Als Abbild unseres Gottes machte er ein männliches und weibliches Geschöpf. 28 Anschließend segnete Gott sie. Unser Gott redete zu ihnen: „Pflanzt euch fort und werdet zahlreich! Bevölkert die Erde, kultiviert sie und regiert über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle auf der Erde kriechenden Wesen!“ 29 Weiter sagte unser Gott: „Hiermit schenke ich euch jegliche Samen tragende Pflanzen – sie wachsen auf der Oberfläche der Erde – und alle Bäume. Auch sie tragen in ihren Früchten Samen. Sie sollen sowohl euch als Nahrung dienen 30 als auch allen anderen Lebewesen der Erde, allen Vögeln des Himmels und allen auf der Erde kriechenden Wesen. Den Lebewesen mit lebendigem Atem sollen zusätzlich alle Grünpflanzen zur Nahrung dienen.“ Genauso passierte es. 31 Und Gott schaute sich alles von ihm Erschaffene genau an. Und er sah darin die überaus hohe Qualität. So wurde es Abend und es wurde Morgen: Der sechste Tag.


1Folgende Nachricht schickte Gott an Jona, den Sohn von Amittai: 2„Los, mach dich auf den Weg nach Ninive, der Großstadt. Schrei dort die Leute an. Ihre Verbrechen stinken zum Himmel.“ 3Doch Jona machte sich auf den Weg nach Tarschisch. Auf die Art wollte er vor Gott weglaufen. In Jafo fand er ein Schiff. Das stach gerade in See nach Tarschisch. Er bezahlte und verschwand unter Deck. So fuhr er mit ihnen nach Tarschisch. Endlich war er befreit von Gottes Gegenwart. 4Gott aber blies einen Wind aufs Meer. Sofort entstand ein riesiger Sturm. Das Schiff war dadurch nahe am Zerbrechen. 5Die Seeleute bekamen eine Heidenangst. Jeder von ihnen rief seinen eigenen Götzen an. Dann warfen sie alle schweren Sachen vom Schiff ins Meer. So hatte das Schiff wenigstens weniger Tiefgang. Tief nach unten in den Bauch des Schiffes hatte sich Jona verzogen. Er hatte sich hingelegt und schlief. 6Da kam der Kapitän und machte ihm Vorhaltungen: „Was ist los, du Schlafmütze? Auf, und rufe zu deiner Gottheit. Vielleicht hört sie uns und wir müssen nicht sterben.“ 7Inzwischen machte ein Vorschlag unter ihnen die Runde: „Kommt, lasst uns Lose werfen. Dann finden wir den Sündenbock. Wegen ihm trifft uns das Unglück.“ Kurzerhand warfen sie Lose. Und das Los fiel auf Jona. 8Da sagten sie zu ihm: „Raus mit der Sprache. Warum trifft uns dies Unglück? Was ist dein Beruf? Wo kommst du her? Wie heißt dein Land? Aus welchem Volk stammst du?“ 9Also erzählte er es ihnen: „Ich bin ein Hebräer und unser Gott ist der Gott des Himmels. Der hat dieses Meer hier geschaffen und das Festland. Vor ihm fürchte ich mich.“ 10Die Männer bekamen jetzt zusätzliche Angst. Sie machten ihm Vorwürfe: „Warum hast du das getan?“ Inzwischen wussten sie nämlich den Grund seiner Flucht. Er wollte vor seinem Gott weglaufen. Das hatte er ihnen vorher erzählt. 11Weiter fragten sie ihn aus: „Was sollen wir mit dir tun? Können wir irgendwie dieses Meer zur Ruhe bringen?“ Der Seegang wurde inzwischen überaus heftig. 12Schließlich verriet er es ihnen: „Packt mich und schmeißt mich ins Meer. Das Meer wird euch dann in Ruhe lassen. Ich weiß es genau. Ihr habt diesen gewaltigen Sturm nur wegen mir auszuhalten.“ 13Aber sie strengten sich stattdessen noch mehr an mit rudern. Sie wollten unbedingt dadurch das rettende Ufer erreichen. Doch sie schafften es nicht. Der Seegang war einfach zu heftig geworden für sie. 14Jetzt schrien sie zu dem Gott der Hebräer. Sie beteten: „Oh Gott, lass uns nicht sterben wegen dem Leben dieses Mannes. Verurteile uns nicht wegen seinem Tod. Du bist Gott allein. Du hast es so geplant. Nach deinem Willen geschieht es.“ 15Schon nahmen sie Jona und schmissen ihn runter ins Meer. Und tatsächlich beruhigte sich das Meer von seinem heftigen Seegang. 16Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht vor dem großen Gott. Sicherheitshalber opferten sie ihm Opfer. Zusätzlich gelobten sie Gelübde.


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Siehe auch Psalmen aus offene-bibel.de    
http://feiertagsinfo.de/108701.html